Kurzpraktikum beendet

Dienstag, 20. Dezember 2011 7:53

Gestern war wieder ein gelber Abholzettel im Briefkasten. Der Zusteller muss sein Medizinstudium abgebrochen haben, weil die Schrift kaum zu entziffern war. Das Datum war auf Freitag zurückdatiert und die Abholung ist frühestens morgen, also zwei Werktage und 4 Kalendertage nach dem Zustellversuch. Ein logistisches Meisterwerk.

Auf der Homepage der Post habe ich mittlerweile zusätzliche Services gefunden. Wie z.B. die Wunschfiliale. Allerdings werden Pakete dort offenbar nicht hin geliefert. Zumindest sind sie nicht aufgeführt oder in Postdeutsch formuliert, so dass sie sich später rausreden können, dass in Postaufträgen Pakete ja nicht mehr drinnen wären. Dafür soll ich auch noch 7,90 EUR im Jahr bezahlen. Dabei sparen die sich doch noch Geld, weil sie nicht zu mir zustellen müssen. Der letzte Kilometer ist bekannter Weise der teuerste.

Mittlerweile bin ich mir sicher, dass die das nicht mehr hin bekommen. Der Weihnachtsglücksblitz ist verpufft. Wenn die Briefwirtschaft auch noch privatisiert wird, wird es vermutlich weiteres Postfilialensterben geben. Schade eigenltich. Manche Dinge wären doch so einfach.

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Wurde ich erhört?

Mittwoch, 14. Dezember 2011 18:46

Ich kann es noch immer nicht fassen. Bei aller Erfahrung hätte ich mit so etwas nicht mehr gerechnet. Und nicht, dass es heißt, ich würde immer nur schlecht reden. Vielleicht bin ich überkritisch. Gleichzeitig kann ich jetzt genauso wenig anders als sonst. Was los ist? Die Post! Ne, wirklich!

Heute komme ich nach hause, ein Zettel im Briefkasten (!). Der ist von der Post. Die haben neurdings eine Praktikantin. Warum? Ganz einfach:

  • Der Zettel ist leserlich geschrieben. Jede Zahl, jeder Buchstabe. L E S E R L I C H (kein Witz!)
  • Der Abhozettel für ein Paket ist vollständig ausgefüllt (Schmäh? Nein! Sogar mit Unterschrift)
  • Der Zettel ist am selben Tag eingeworfen worden, an dem er ausgefüllt wurde. Nicht zurückdatiert. Nicht irgendwann mal eingeworfen. Am gleichen Tag. Voll in echt.

Schnell, pünklich, vollständig, handhabbar? War das sicher die Post? Ja, erhlich! In Österreich? Ja. Wien? Oui! Es stand sogar drauf. Ich habe mir schon überlegt eine Fotodoku davon zu machen. Zwar kann ich mich nicht erinnern, dass ich jemals Stoßgebete zum Himmel gesendet oder sonst irgendwelche religiösen Dinge veranstaltet hätte. Auch nicht Voodoo oder so. Aber ich wurde erhört. Ein Mal. Das ist ja wie Weihnachten! Danke!

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Post in Österreich

Dienstag, 13. Dezember 2011 22:09

Ich will ja eigentlich nicht auf dem Thema herum reiten, aber die lassen mir ja keine Chance. Nein wirklich, es sind einfach Steilvorlagen, die kann ich nicht auslassen:

Letzte Woche kam eine Briefsendung. Das ist an sich noch nichts außergewöhnliches, und vieles dabei lief auch gut: Die Adresse wurde richtig zugeordnet und gefunden, der Brief war am Vortag abgeschickt worden, damit war die Liefergeschwindigkeit auch gut. Das Problem? Hmmm. Der Brief war etwas größer und hat nicht in den Postkasten gepasst. Der Postbote hatte dafür auch gleich eine Lösung, was zumindest den Willen, Kundennutzen erzeugen zu wollen erkennen lässt. Er hat den Brief kurzerhand, mutig auf dem Briefkasten oben drauf gelegt. Halt mitten in Wien, bei Regen. Der war dann auch kurze Zeit später so schwer, dass ihn der Wind nicht weg blasen konnte. Also der hat sich schon was dabei gedacht, der Postbote. Große Briefe enthalten ja oft wichtige Dokumente, und es wäre ja schlimm, so ein Brief verschwindet. Da kam der Regen gerade recht. Respekt!

Aber der Zusteller hatte Glück im Unglück. Es war nur ein Werbegeschenk, ein Kalender für 2012, den ich vermutlich sowieso nicht verwendet hätte. Oder es war ein versteckter Hinweis, dass das nächste Jahr ins Wasser fällt. Jedenfalls habe ich mich jetzt gänzlich davon verabschiedet irgendetwas jemals wieder per Post zu schicken, wenn es nicht irgendwie anders geht. Zumindest an Empfänger in Wien. Vielleicht ist es ja nur hier so seltsam.

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Österreichische Post – Die Hoffnung stirbt zuletzt

Samstag, 22. Oktober 2011 21:28

Ich habe es wieder mal gewagt und bei Esprit zwei Bestellungen aufgegeben, die durch die Post versandt worden ist. Nach langem Warten war dann doch mal der gelbe Zettel im Briefkasten. Allerdings zwei Tage zurückdatiert. Eigentlich glaube ich ja, dass es viel zu anstrengend wäre die Zettel zu schreiben und dann zwei Tage später einzuwerfen.

Für die zweite Lieferung musste ich dann zur Post fahren und nachfragen, ob sie mal im Lager schauen würden, ob die Lieferung schon da ist. Und tatsächlich, ich wusste mehr als der Paketdienst und bin mit meinem Packerl nach hause gefahren. Vielleicht ist ja beim nächsten Mal der Zettel mit aktuellem Datum im Postkasten und ich muss nicht nachlaufen. Die Hoffnung, dass die österreichische Post zu einem Logistikunternehmen wird stirbt zuletzt!

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Dinge die die Welt nicht braucht und trotzdem nicht mehr hergeben will

Dienstag, 20. September 2011 17:31

Seit ein paar Wochen habe ich ein iPad. Die Firma hat gesponsort und ich muss sagen, ich dachte immer das Ding ist zwar cool, aber eigentlich braucht’s kein Mensch. Falsch. Wenn man’s mal hat, will man’s nicht missen.

Schnell mal was im Netz nachschauen, E-Mail empfangen, Präsentationen und Videos draufladen, um sie mal eben jemandem zu zeigen, alles kein Problem. Auch der VGA-Adapter funktioniert großartig mit Beamern. Die meisten Powerpoint-Präsentationen kann man problemlos mit Keynote abspielen, außer man hat irgendwelche wilden Darstellungen drinnen. Da hilft zur Not noch PDF erstellen, hochladen und durchblättern, oder gleich die Präsentation am iPad in Keynote erstellen.

Ich bin wirklich begeistert. In Situationen, in denen vorher mein Gegenüber und ich schweigend und peinlich berührt von den Fingernägeln zur Zimmerdecke und zurück geschaut haben bis endlich der Windows-Laptop hochgefahren war, die notwendigen Programme gestartet wurden und der gesuchte Dateiinhalt am Bildschirm und die richtige Einstellung des erweiterten Desktops gefunden war sind jetzt die Dinge auf Knopfdruck in Sekunden am Bildschirm oder über Beamer an der Wand. Klasse Ding!

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